Mr. Mustang: Preview der Musical-Websoap

Am kommenden Donnerstag wird die dreiteilige Musicalserie “Mr. Mustang” erstmals präsentiert.

Öffentliche Präsentation der Zweitjahresfilme (Wintersemester 2011/2012) der Filmakademie Baden-Württemberg
Donnerstag, 23.Februar 2012
9:30 Uhr
Kino Caligari Ludwigsburg
Eintritt ist frei

Inhalt:
In den ersten drei Kapiteln geht es um die 21-jährige “Lea Schüble” (Veronica Rüdenauer), die in der Oldtimerwerkstatt ihres Vaters “Günter Schüble” (Wolfgang Seidenberg) arbeitet. Sie repariert einen Ford Mustang, Baujahr 1965, und beginnt dabei immer häufiger zu träumen und zu singen. Der Wagen ist für sie das Sinnbild der grenzenlosen Freiheit, die sie mit dem Mann ihrer Träume genießen will: “Mr. Mustang” (Lutz Aikele). Mit ihm singt und tanzt sie und vergisst dabei völlig die Zeit. Doch ihre Sehnsucht wird von “Sigrid Meyer” (Vera Göpfert) bedroht…

Hintergrund:
Die Idee zum Musical stammt von der Komponistin Katrin Schweiger und den Drehbuchautoren Martin Tin Schulz & Jürgen Rennecke, die zunächst an einem Film arbeiteten. Letztendlich wurde eine Websoap mit 4-minütigen Folgen draus, von der zunächst drei Folgen produziert wurden.
Bereits im Dezember 2011 wurden die Songs im Tonstudio von den Hauptdarstellern eingesungen.

Produktionszeit: Dezember 2011 bis Februar 2012
Drehzeit: Januar 2012 in Stuttgart
Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg
Folgen: 3 Folgen à 4 Minuten

Cast:
Veronica Rüdenauer alias Lea Schüble
Lutz Aikele alias Mr. Mustang
Wolfgang Seidenberg alias Günter Schüble
Vera Göpfert alias Sigird Meyer

Stab:
Buch & Idee: Martin Tin Schulz, Jürgen Rennecke, Katrin Schweiger
Musik: Katrin Schweiger
Regie: Martin Tin Schulz
Producer: Johann Valentinitsch, Christian Zehetmeier
Kamera: Felix Meinhardt
Maske: Emma Paul
Übersetzung: Jan Philip Wolf
Schnitt: Bence Gordos

Schaumschläger für die “Soap-Communities” (UPDATED)

Das Online-Projekt von Jan und mir “Soaplexikon.de” nimmt immer mehr Formen an und erfreut sich immer mehr Besuchern. Bei den Recherchen ist uns so einiges aufgefallen, was uns auch kreativ werden lassen hat. Daher wird es im Dezember eine Miniserie zum Thema “Soap-Communites” geben.

Bei der Serie handelt es sich um eine schriftliche Websoap, die sich mit den Problemen von Soapschaffenden und der gespaltenen Fangemeinde beschäftigt. Ab dem 3.Dezember geht bis Jahresende jedes Wochenende ein neuer Teil online.

NACHTRAG:
“Soapcommunities” wird auf den 1.Geburtstag der Seite (auf Mai/Juni) verschoben. Großes Sorry!

Soaplexikon.de erstrahlt ab heute in einem neuen Licht

Heute Nacht wird der Blog meines aktuellen Herzensprojektes Soaplexikon.de im neuen (und eigentlich ersten!) Gewand online gehen.

Das Webdesign ist von Nina Endrigkeit, die u.a. auch für das Design von Deutsche-Dailys.de zuständig ist. Das Design erinnert an ein altes Lexikon: dunkler Einband und patinierte Seiten, allerdings in Kombination mit modernen Elementen.

Derzeit bilden News und Videos zu den verschiedensten Soaps die Basis des Blogs, der so bereits einen Einblick in das eigentliche Lexikon, das voraussichtlich im Februar online gehen wird, zulässt. Die ersten Soaps und Telenovelas, die wir komplett ins Lexikon aufnehmen, sind bereits eingestellte Formate. Komplett heißt: Darsteller-Rollenübersicht, Stabliste, Produktionsinfos, Folgeninhalte und (soweit wir darauf Zugriff haben) jeweils die erste & letzte Folge.
Seit dem 1.Juni wurde täglich ein neues Video verlinkt: Interviews mit Darstellern, Making-Ofs und Webisodes. Ein Highlight dürfte der dreiteilige Kurzfilm “Sparline” von Christian Wunderlich sein, der das abrupte Ende der ehemaligen Sat.1-Telenovela “Schmetterlinge im Bauch” karikiert.

Das Soaplexikon ist ein Gemeinschaftsprojekt von Jan Wolf und mir. Jan, der derzeit sein Studium zum Übersetzer abschließt, wirft im Soaplexikon verstärkt einen Blick ins Ausland. Die Soapmärkte in Amerika, Australien, England und Südamerika sind für ihn kein Neuland. Ich schau zwar auch gelegentlich auf den US-Markt, allerdings achte ich dann eher auf Serienneustarts und Piloten. Daher konzentriere ich mich verstärkt auf den deutschen Soapmarkt.

Diagnose Serie

Was sich beim Dreh bereits abgezeichnet hat, hat sich nun bewahrheitet…

…der Kurzfilm ist wohl viel mehr ein Cliffhanger aus einer Ärzteserie. So zumindest die Meinung der Meistern ^^
Ja okay vom Aufbau der Rollen und der Geschichte könnte der Vorwurf stimmen und ich lüge auch nicht wenn ich sage, dass ich kein Ende finde. Weil auch im Leben geht es immer weiter. Allerdings würde ich “Diagnose” nicht als Teil einer Ärzteserie bezeichnen, sondern eher als Teil einer Familienserie. Ich finde in Krankenhäusern kann man nicht so wirklich viel erzählen (und das bei so vielen Krankenhaus- und Ärzteserien im Fernsehen!). Viel interessanter finde ich hingegen Familiendramen. Und “Rosi” und “Peter” bieten eine gute Basis für ein Familiendrama. Vielleicht ergibt sich ja im Laufe meiner Studienzeit noch die Chance die “Serie” um den Herzlappen zu vertiefen.

eine Schreckensdiagnose…

oder: der Lobus Cardiacus wurde zum Leben erweckt!

So! Meine Regie 1 ist abgedreht – gut 4 Stunden vor dem Drehende. Ich bin soweit zufrieden mit dem Ablauf des Drehs.
Nachdem wir gestern Nacht bis kurz nach Mitternacht mit dem Aufbau des Set beschäftigt waren, haben heute Morgen um kurz nach 6 Uhr die Proben mit Najely und Thomas begonnen. Nach ein paar Durchgängen und Gesprächen über die Rollen mussten wir nur noch auf das restliche Team warten, damit um neun mit dem Dreh begonnen werden konnte. Dadurch, dass die Probe so frisch war, konnten wir recht schnell die Einstellungen abdrehen.
Für gute Stimmung sorgten Najely und Thomas, die sich regelmäßig über die Klappentexte erfreuten.
Ab jetzt heißt es in den Schnitt gehen und den Kurzfilm, der wohl einem Cliffhanger ähnelt, ansehnlich machen.

Lobus was?!

Für meine Regie1 an der Filmakademie, habe ich mich an ein für mich spannendes Thema herangewagt: eine Sprechzimmer-Situation mit einem Lobus Cardiacus.

Ein Lobus Cardiacus ist ein Herzlappen (keine Herzklappe!) und spielt in meinem Kurzfilm die eigentliche Hauptrolle. Nachdem in der ersten Drehbuchfassung nur Herzlappen verwendet wurde, folgte recht schnell der medizinische Fachbegriff, da er in der Medizin verwendet wird. Also galt es den Dialog darüber so aufzubauen, dass der Zuschauer versteht um was es geht.
Im Kurzfilm “Diagnose” geht es um “Rosi” (Najely Chumana), die von ihrem Schwager “Peter” (Thomas Goersch) die Diagnose erhält, dass ihr Herzlappen abgestorben ist.
Die große Herausforderung war herauszufinden, obwohl es nicht im Film erklärt wird, wie der Herzlappen überhaupt absterben kann, denn die Frage stellte sich des Öfteren im Vorfeld, besonders da die Meisten gleich an die Herzklappe dachten.
Kommende Woche steht der Dreh im Studio1 an und ich freu mich schon tierisch darauf.

Ist das Kunst?

Ich war heute in Köln in der Ausstellung “The art of pop video” und muss gestehen, dass ich leider enttäuscht wurde von der Ausstellung.

Da ich mich für Musikvideos interessiere, war ich natürlich sehr auf diese Ausstellung gespannt, die im Internet doch sehr vielversprechend rüber kam. Aber nachdem ich die ersten Videos gesehen hatte, hat sich leider auch die Ernüchterung eingestellt. Auf vier Ebenen werden, nach Angabe des Museums, über 100 Musikvideos gezeigt. Leider hat mich die Auswahl der gezeigten Werke sehr stark an das Buch “Video thrills the radio star” erinnert. Ebenso enttäuschend war, dass die Mitarbeiter vor Ort keine Fragen beantworten konnten: Woher kommt der extreme Qualitätsunterschied in den Videos? Nach welchen Kriterien wurden die Videos ausgewählt und in die dargestellte Reihenfolge gebracht (16:9 Videos auf 4:3 Bildschirmen und 4:3 Videos auf 16:9 Fernsehern!)?
Sehr präsent, vielleicht sogar überpräsent, war Björk. Von ihr gab es gleich mehrere Videos, die ohne Kopfhörer zu hören waren. Leider waren ihre Songs so laut, dass man beim folgen der anderen Videos mit Kopfhörer trotzdem Björk mitanhören musste.
Leider habe ich auch Videos vermisst. Das aktuellste war “Telephone” von Lady Gaga & Beyoncé.
Aber den größten Schuss haben die Verantwortlichen mit 2 Videos gemacht: bei einem Video stand vor dem Raum dran, dass es erst ab 18 wäre, da in dem Video ein Strip stattfindet. Ich war leicht überrascht wegen dieser Regelung, allerdings wurde dann um die Ecke “Rock DJ” von Robbie Williams gezeigt in der Nachtversion, in der er sich bis auf die Knochen auszieht.
Schlussendlich war es eine nette Idee Musikvideos eine Ausstellung zu bieten, aber leider hätte man sich dafür etwas mehr Muhe geben dürfen.

Abgedreht

Das waren anstrengende Tage!
In der letzten Woche habe ich bei fünf Projekten der Regie1 hinter der Kamera mitgewirkt.

Den Anfang machte am Montag “die letzte aller Fragen”, bei dem ich Material-Assistent war. Am Mittwoch folgte (wie bereits erwähnt) “Blinddate” als Kameramann, am nächsten Tag war ich für die Dollyfahrt zuständig bei “Valentinstag” und am Freitag bei “Copacabana Cocktail” als Oberbeleuchter. Dann hatte ich drei Tage keinen Aka-Dreh. Gestern war dann der letzte Dreh für mich, bei dem so richtig schön zur Sache gegangen ist. Ein Pyrotechniker war am Set und es gab ein nettes Feuer im Studio 1.
Nun bin ich auf die fertigen Filme gespannt.