keine Blinddates mehr

Heute (also wohl gestern) fand der Regie1-Dreh von Michaela statt “Blinddate”. Und ich weiß nun, dass ich mich auf keine Blinddates einlassen sollte – sie könnten böse enden…

Bereits am Sonntag begannen die Vorbereitungen für den Dreh. Insgesamt 6 Wände mussten tapeziert werden. Da alle Projekte die gleiche Wandfarbe haben mussten wir unsere Tapeten antackern. Und das hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Am Dienstag folgten dann letzte Vorbereitungen sowie Set-Aufbau und Lichtsetzung, die sich noch recht lang gezogen hat. Gestern ging es dann um 7 Uhr los und endete um 20 Uhr plus Abbau und ging direkt über in den Aufbau für den heutigen Dreh, von wo ich gerade komme.
An für sich war der Drehtag ganz gut, es kamen viele gute Bilder raus und es gab auch einige Momente zum Lachen, besonders als es vom Ende eine zweite Variante gab. Allerdings war es auch ein sehr anstrengender Drehtag, weil er doch sehr vollgepackt war und hier sehr viele Requisiten bespielt wurden.
Ich denke für meine Regie1 werde ich eine Geschichte nehmen, die weniger Requisiten und weniger Einstellungen braucht um schön erzählt zu werden.

Vorbereitung fürs Blinddate

Die Vorbereitungen für den Kurzfilmdreh zu “Blinddate” von Michaela sind in vollen Gange! Michaela führt bei dem Film Regie, ich mach die Kamera und obwohl ich an der SAE auch einen Kurzfilmdreh hatte, ist das nicht zu vergleichen. Wir haben ganz andere Technik, mehr Leute hinter der Kamera, klare Vorgaben was Drehzeit und Drehort betrifft und hier wird der Begriff Team groß geschrieben!

Das FG1-Projekt war da noch sehr entspannt mit freier Zeiteinteilung und dem recht überschaubaren Team. Morgen steht das Auflösungsgespräch an und da müssen wir Storyboard, Floorplan und Shotliste vorlegen. Da das Drehbuch nicht sehr lang ist, müssten sich ja die Einstellungen eigentlich in Grenzen halten, aber Detailshots und Großaufnahmen lassen die Anzahl dann doch steigen. Bin aber nun gespannt was uns morgen erwartet und was wir nochmal ändern müssen bis zum Dreh am 2.Februar.

unscharfe Schärfe

Heute haben wir in kleinen Gruppen mit 16mm Kameras kurze Dreharbeiten gehabt (oder auch länger). Und die Vorbereitung für den Dreh war schonmal ein Abenteuer für sich. Dose im Dunkelsack öffnen, Rolle richtig einlegen und immer aufpassen, dass nicht doch irgendwie Licht reinfällt oder sich die Rolle abrollt. Zwei Mal “durfte” ich als Darsteller herhalten. Für meinen Probedreh habe ich mich für eine einfache “Geschichte” entschieden. Ich habe mit der Kamera Schärfe und Unschärfe gezogen. Vom Gebäude raus auf den Hof, einmal quer über den Hof wieder ins Gebäude und am Ende in die Unschärfe. Bin gespannt wies geworden ist. Spaß hat es auf jeden Fall gemacht. Ist nur halt komisch etwas zu drehen ohne die Möglichkeit zu haben mal zurückzuspulen und es abzuspielen.´..

 

Face To Face

Heute fand die öffentliche FG1-Präsentation im Kino Caligari statt. Da wurden alle 7 Projekte aus meinem Kurs gezeigt. Am Montag hatten wir kursintern eine Präsentation, daher war es für uns nicht die große Überraschung. Aber auf der Leinwand ist es natürlich nochmal ein anderes Gefühl.

Leider waren Amélie und ich die ersten die gezeigt wurden. Daher kamen danach noch einige, die unseren Film verpasst hatten.
Es waren produktive zwei Wochen (fast drei sogar), in denen ich auch nochmal viel gelernt habe für zurkünftige Projekte. Ich bin aber froh, dass wir recht zügig begonnen haben mit den Dreharbeiten und Stoptrick, weil die Schnitt- und Postpro-Arbeit doch mehr Zeit in Anspruch genommen haben als geplant. Einige Szenen, die wir gedreht haben kamen leider gar nicht mehr zum Einsatz, u.a. wegen den Lichtunterschieden der beiden Drehtage. Und der Puppenstoptrick wurde auch länger als anfangs gedacht. Aber es hat Spaß gemacht.
Da in der Zukunft eine Veröffentlichung von Daniels Album geplant ist, kann es auch durchaus sein, dass in dem Zusammenhang auch das Video online geht. Daher heißt es Augen und Ohren offen halten was die Musik von Daniel Paabst angeht :)
Aber jetzt heißt es erstmal die Ferien genießen!

Im Angesicht mit dem Winter

Also eigentlich darf ich ja nicht meckern, schließlich habe ich es mir ja gewünscht. Aber so extrem sollte es auch nicht sein. Aber erstmal von vorne…

Es geht um die FG1 “Face To Face”, die ein Musikvideo für den Österreichischen Musiker Daniel Pabst. Die Idee dazu stammt von meiner Kommilitonin Amélie Tambour. In dem Musikstück geht es um das Thema Abschied nehmen. Und die Idee ist es Puppenstoptrick und Realfilm zu vermischen. Anfang und Ende des Videos spielen in einer künstlichen Welt, der Zwischenteil in der realen Welt.
Ein Mann wird von seiner Freundin verlassen und geht ihr durch den Wald nach. Als er an einem See ankommt schaut er hinein und sieht sein reales Ebenbild. Die reale Person sucht im realen Wald weiter nach der Freundin. Immer wieder taucht sie auf und verschwindet auch wieder. Nach einer misslungenen Suche schaut der Mann wieder in den See und wie kehren in die künstliche Welt zurück, wo die Geschichte endet.
Letzte Woche hatten Amélie und ich einen Probedreh am Ebnisee bei Waiblingen. Da hatte es schönen Schnee und wir haben uns gewünscht, dass es weiterschneien soll bis zum ersten Drehtag. Soweit die Theorie. Gestern fand dann der erste Dreh statt und es hatte so viel geschneit, dass der See zugefroren ist… Also ging erstmal schön die Zeit drauf um den See an einer Stelle aufzuschlagen. Die Dreharbeiten verliefen dann recht locker und gut. Nur heute fand der zweite Dreh statt und leider war ganz anderes Licht, gestern war es bewölkt und heute klarer Sonnenschein. Beim späteren Einspielen der Bänder habe ich dann gesehen, dass der Farbton extrem unterschiedlich war. Nun ja, dann muss eben die Farbkorrektur ran. Jetzt stehen erstmal Schnittarbeiten bis Montag an und dann der Puppenstoptrick. Und dann sehen wir weiter…

Stoptrick und andere neue Welten

In den letzten drei Tagen haben wir sehr viele interessante neue Dinge kennengelernt im Studium. Oder zumindest war es für mich ganz neu. Vorgestern mussten wir einen Morph von Hand zeichnen von einem Bild, das wir von unserem Nachbarn bekommen haben zu einem Bild das wir entworfen haben. Ich musste von einem Haus zu einem Buch kommen. Und dabei zeigte sich wieder, dass ich nicht zeichnen kann. Mich hat das echt geschlaucht, dass ich so lange an den Skizzen gesessen bin. Aber die Schlussanimation war klasse! Da wurden dann alle Bilder von uns 14 aneinder gereiht und durchgespielt.

Gestern stand dann unser Probefilm auf dem Plan. Ein Kommilitone und ich haben einen Apfelwurm aus Knet zum Leben erweckt. Schwer wurde der Stoptrick durch echtes Laub das wir verteilt haben und einen Kameraschwenk den wir ebenfalls Stück für Stück machen mussten. Aber es hat echt Spaß gemacht. Nachdem wir gegen elf angefangen haben waren wir rechtzeitig zum ersten Fachschaftstreffen der Drehbuchstudenten fertig. So kam ich auch noch pünktlich nach Hause.
Heute haben wir uns die Kurzfilme angeschaut. Cool was an nur einem Tag rausgekommen ist. Bin nun gespannt was das FG1-Projekt so mit sich bringt!

Sendeschluss

Aufgrund redaktioneller Entscheidungen werden sowohl SchwulstTV – das Magazin als auch SchwulstTV – Special (vorerst) nicht mehr produziert. Dies betrifft auch das bereits gedrehte Magazin #5.
Ob die bereits gedrehten Inhalte später noch online kommen, ist derzeit nicht klar.
Vielen Dank für das Interesse.
Thomas & Tin

es geht los

Seit Wochen werfe ich regelmäßig einen Blick auf die Homepage der Filmakademie, studier die Seite, geh den Kalender durch und den Studienplan und kann es kaum noch erwarten, dass es los geht – und heute war der erste Tag.

Los ging es heute erst um elf. Jetzt heißt es bestimmt gleich wieder “das ist ein Leben!!!”. Aber das war die Ausnahme. Sonst geht es um gegen 9:30 Uhr los. Ja das ist auch noch nicht sooo früh, aber da ich täglich ab Gäufelden fahren muss ist 9:30 Uhr eine gute Zeit.n Zukunft heißt es dann morgens zwischen 7 und 8 aus dem Haus gehen…

Aber nun zum heutigen Tag: Eigentlich war es heute recht relaxt:
Um 11 Uhr begann die Eröffnungsveranstaltung, um 13 Uhr folgte die erste Mittagspause und ab 14 Uhr ging es dann bis 17 Uhr weiter. So stellt man sich also ein richtiges Filmstudium vor *fg*
Spätestens nach der Einführungsphase geht es richtig los, also Anfang November, wenn der erste richtige Unterrichtsblock beginnt. In meinem Fall ist das Filmgestaltung. Bin schon schwer gespannt!